IT/VS-Logo

IT/VS-Bachelor und IKT-Master - Erfahrungen

Erfahrungen eines Studenten - erfolgreichen Absolventen

Ein Sensormodul in Stack-Bauweise

Alle Theorie ist grau, wenn sie nicht ein wenig mit persönlichen Erfahrungen und Bildern aufgelockert wird.

In den fünf Jahren des Studiums IT/VS bis zum Master mit dem Bachelor als Zwischenstation sind viele Zusammenhänge der Technik und Physik wesentlich klarer geworden. Speziell solche Fragen:

  • Wie funktioniert ein Gerät, welches über eine eingebettete Elektronik verfügt?
  • Wie ist ein Drahtlosnetzwerk aufgebaut oder was ist das besondere einer Richtfunkverbindung?
  • Was ist die Grundlage eines Kommunikationsnetzwerks? Was steckt hinter xDSL?
  • Wozu wird SCADA gebraucht? Was ist eine SPS?
  • Wie entwickelt man ein Protokoll?
  • Was ist eine Finite-State-Machine?

können mit dem Studium und einem gewissen eigenen Anteil beantwortet werden. Viele Dinge, die man im Alltag als selbstverständlich sieht, gewinnen nun eine andere Bedeutung. Man hinterfragt viel eher, warum ein Produkt oder eine technische Lösung genau so und nicht anders realisiert wurde - und findet meist zig Verbesserungsideen.

Mit diesem Studium können auch eigene Ideen kreativ umgesetzt werden. Mit Hilfe der vielen Labore und vor allem in den Projekten des Masters, können Lösungen entwickelt werden, die es so noch nicht gibt. Das beste: man kann von Anfang an die Entwicklung mitbestimmen. Mit der Möglichkeit der Kooperation mit der Industrie werden dem Studenten oder der Studentin Türen geöffnet, die später einen respektablen Beruf bedeuten. Sofern man engagiert und interessiert ist, stehen alle Wege offen. Jeder kann sich einbringen und sich auf seine Themen spezialisieren.

Das Studium bietet nach meinem Geschmack einen optimalen Querschnitt zwischen der Informatik und der technischen Seite der Infomationstechnik. Speziell die vernetzten Systeme haben für so manchen nach dem Studium nicht mehr nur die Bedeutung LAN und IP, sondern auch Netze von Microcontrollern und embedded Systems.

Jederzeit wieder!

Die persönliche Entfaltung - Chance im Projekt

In den Projekten während des Master-Studiums hatten wir oftmals die freie Wahl, welche Entwicklung wir unternehmen wollen. So konnten wir z.B. zu zweit eine Hochstrom-LED-Matrix entwickeln - vom Schaltplan übers Layout, der Fertigung bis zum Softwaredesign (Firmware).

Dabei lassen sich sowohl Demo-Bilder rendern (links und mittig) als auch durch die Fertigung echte Produkte herstellen (rechts). Dieses wurde anschließend noch zu Demonstationszwecken programmiert und in der abschließenden Besprechung der Ergebnisse vorgestellt. Neben diesem Beispiel wurden noch zahlreiche weitere Microcontroller-basierte Schaltungen bis zum Produkt designt.


LED-Ansteuerung (Multiplexer)
Multiplexer
LED-Matrix
Hochstrom-LED-Matrix
LED-Matrix in Betrieb
LED-Matrix in Betrieb

ERWAS

Das Projekt ERWAS (SS07-WS07/08) wurde von einem Team aus 8 Personen durchgeführt. Darin enthalten waren ebenfalls die Entwicklungen von Hard- und Software, bekannt als Hardware-Software-Co-Design. Es galt nicht nur Sensoren (digitale) auf Modulen über ihre Interfaces mit dem Microcontroller zu verbinden, sondern auch die gemessenen Daten über ein geeignetes Protokoll einer zentralen Einheit zuzuführen. Sensormodule (SM), Zentraleinheit (ZE) und das Protokoll wurden von uns entwickelt.

Mit Hilfe der UML 2.0, den Finite-State-Charts, theoretisch-mathematischen Betrachtungen sowie selbst gebauten Tools haben wir es geschafft, die hohen Komfortanforderungen mit den technischen Eigenschaften zu verbinden - unsere Vorstellung von echtem Plug and Play.

SM-Prototyp
ZE-Prototyp mit Gehäuse
Miniaturisiertes SM

Dank des hiesigen Technologie-Labors konnten wir die Sensor-Boards und auch die zweite Generation komplett hier fertigen. Nach der von uns durchgeführten Prüfung und Bestückung konnten alle Produkte erfolgreich in Betrieb genommen und programmiert werden.