Das Berufsbild "Mikrosystemtechniker/-in" - krisensicher und zukunftsweisend

Arbeit im Labor; Foto: HTW Berlin/Ronald Puhle

Mikrosystemtechnik bezeichnet ein besonders breites Spektrum an konkreten Einsatzgebieten in der Industrie und in der Wirtschaft — von der Medizintechnik über Fahrzeugtechnik und erneuerbare Energien bis hin zur Umwelttechnik und Fabrikausstattung. Überall wachsen Mikroelektronik, Mechatronik, Nanotechnologie und klassischer Maschinenbau zusammen.

Gerade die Vielseitigkeit macht den Mikrosystemtechniker unabhängig von konjunkturellen Zyklen einzelner Industriezweige. Im Gegenteil: In den kommenden Jahren werden allein in Deutschland Tausende dieser Spezialisten gesucht, die ein breites, technisches Wissen mit hoher Kompetenz in der Lösung von Problemen verbinden. Wie in kaum einem anderen technischen Beruf haben die Mikrosystemtechniker die Hand am Puls vieler Branchen, deren Innovationen sie beobachten, analysieren und für neue Ideen nutzen. Im Querschnitt von Elektronik, Mechanik, Physik, Chemie und Biologie entsteht einer der kreativsten Berufe überhaupt, die in Industrie und Forschung zu finden sind.

Mikrosystemtechnik ist zukunftsweisend, international und vor allem für junge Frauen interessant. Denn das Studium erlaubt es, nach dem Abschluss sowohl in traditionelle Branchen wie Medizintechnik, Pharmazie oder Kosmetikindustrie einzusteigen. Frauen können damit aber auch so manche Männerdomäne erobern: in der Motorentechnik, in der Optik, in der Computertechnik und der Unterhaltungselektronik bis hin zur Raumfahrt, dem Flugzeugbau und Brennstoffzellen.

Neunzig Prozent unserer Absolventen gehen mit den Aufstiegschancen eines Abschlusses an einer renommierten Hochschule sofort in ein festes Arbeitsverhältnis in der Industrie über. Rund ein Zehntel streben ein Masterstudium und eine Laufbahn in der Forschung an.