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Labor Solares Bauen
Hintergrund: Der Energiebedarf von Gebäuden macht einen Großteil des Gesamtenergiebedarfs in Deutschland aus. Er besteht aus Energie zum Heizen und Kühlen, für Beleuchtung und andere elektrische Verbraucher. Um eine nachhaltige Verbesserung der energiewirtschaftlichen Situation zu erreichen, muss der Gebäudebereich konsequent angegangen werden. Wichtig ist die Erkenntnis, dass gut geplante Gebäude mit einem im Vergleich zu heutigem Durchschnitt minimalen Energiebedarf realisierbar sind. Neben rationeller Energieverwendung (z.B. Dämmung, energiesparende Geräte und Regelungen) wird dies durch direkte oder indirekte passive Nutzung der Sonnenenergie erreicht. Auch den verbleibenden Rest an notwendiger Energieversorgung kann man heutzutage weitgehend mit nachhaltigen Konzepten zur Verfügung stellen (Solarthermie, Photovoltaik, solares Kühlen, Biomassenutzung). Das Labor Solares Bauen beschränkt sich inhaltlich auf die Gebäudestruktur mit allen Aspekten: Bauphysik, Fassaden, Verglasungen, Dämmstoffe, Baustoffe, Gebäudestruktur- und -nutzung, Tageslichtnutzung, natürliche Lüftung. Hierbei spielen Analyse und Bewertung von gegebenen oder geplanten Gebäuden eine große Rolle. Die höchst komplexen und sehr individuellen Zusammenhänge und Wechselwirkungen verschiedener Gewerke im Einzelfall lassen sich nur mit Hilfe von detaillierten Gebäudesimulationen bewerkstelligen. Zu diesem Zwecke sind Rechnerarbeitsplätze mit entsprechender Hard- und Software vorhanden. Die Lehre im Labor wird zurzeit für den Masterstudiengang Regenerative Energiesysteme und den Diplomstudiengang Umwelttechnik/Regenerative Energien aufgebaut bzw. durchgeführt. Arbeitsschwerpunkte:
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