Einwegbecher sind nicht unser Stil

20.000 Einwegbecher landen allein in Berlin jede Stunde im Müll – nicht wenige davon auch an den beiden Standorten der HTW Berlin in Schöneweide und in Karlshorst. Pro Jahr kommen allein in der Hauptstadt 170 Millionen Wegwerfbecher zusammen. Das ist viel zu viel und soll sich ändern. Zum diesjährigen Abfallfreitag am 20. November startet die HTW Berlin zusammen mit dem Better World Cup eine Kampagne für Mehrwegbecher. Wer auf dem Weg vom S- oder U-Bahnhof zum Campus seinen morgendlichen Kaffee oder Capuccino kauft, hat künftig die Möglichkeit, diesen in einen mitgebrachten Mehrwegbecher abfüllen zu lassen.  Etwa 20 Cafés, Bäckereien und andere Verkaufsstellen in der Umgebung sowohl des Campus Wilhelminenhof als auch des Campus Karlshorst konnten dafür gewonnen werden. Die Übersicht gibt es auf der Webseite.

Eine Kampagne soll Studierende - und Beschäftigte - darauf aufmerksam machen, auch wenn es coronabedingt derzeit nur wenig Publikumsverkehr an der Hochschule gibt. Doch die umweltpolitische Botschaft ist auch in Pandemiezeiten wichtig.  HTW-Kanzler Claas Cordes freut sich deshalb, dass die Hochschule einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung leistet: „Der Better World Cup passt wunderbar zu den Umweltzielen unserer Hochschule. Ich bin überzeugt, dass die Sensibilisierung für den Ressourcenverbrauch und den Abfall durch Einwegbecher auch zu einem kritischeren Blick auf andere Produkte führt.“

Gesichter der Plakatkampagne und in den sozialen Medien sind zwei HTW-Studierende, nämlich Jonas, Student der Fahrzeugtechnik, und Lena, Studentin der Betrieblichen Umeltinformatik. Sie waren sofort bereit, mitzumachen. „Einweg ist nicht unser Stil“, sagen beide aus Überzeugung. Doch auch HTW-Präsident Prof. Dr. Carsten Busch ist mit von der Partie. Mit ihm wird es einen Videoclip geben.

Der Better World Cup ist eine gemeinsame Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, der Berliner Stadtreinigung (BSR) und von Wirtschafts- und Umweltverbänden.