Preis für gute Lehre 2021

Berit Sandberg, Pelin Celik, Verena Majuntke, Claudia Baldauf, Sophie Kröger © HTW Berlin/Tobias Golla

Die HTW Berlin verleiht den Preis für gute Lehre 2021 an

  • Prof. Dr. Berit Sandberg für ihre unkonventionelle Lehrveranstaltung „Artful Leadership“ aus dem Wintersemester 2020/21. Neben zahlreichen Nominierungen war der besondere Innovationscharakter von Prof. Sandbergs Lehrkonzept ausschlaggebend für die Auszeichnung. Durch den zugrundeliegenden Ansatz des kunstbasierten Lernens entwickeln die Studierenden kreative Kompetenzen in Führung und Selbstführung. Viele Praxisübungen machen das Thema der Veranstaltung erfahrbar und erleichtern so den Zugang. Flexible und innovative Leistungsnachweise runden das Konzept ab. Die herausragenden Evaluationsergebnisse und sehr positiven Äußerungen teilnehmender Studierender sprechen für sich.
  • Prof. Pelin Celik für ihre Lehrveranstaltung „Designprojekt_Produkte & Prozesse“ aus dem Wintersemester 2020/21. Prof. Celik fördert mit Ihrer Lehre in besonderem Maße die persönliche Entwicklung der Studierenden, indem sie sich als Coach sieht, der berät, begleitet und den Mut hat, loszulassen und zu sehen, welche Dynamiken entstehen. So ist es den Studierenden mit ihrer Hilfe gelungen, ein umfangreiches internationales und digitales Symposium mit Partnerhochschulen aus Oslo, Nantes, Turin und Australien auf die Beine zu stellen. Im Fokus ihrer Lehre steht die ganzheitliche Betrachtung der Lehrthemen durch dialogische Projektarbeit. Auch ihr kreativer Einsatz bei der Umstellung auf Online-Lehre und die innovative Implementierung digitaler Tools soll hier besondere Erwähnung finden.
  • Prof. Dr. Verena Majuntke für ihre Lehrveranstaltung „Grundlagen der Programmierung“ aus dem Sommersemester 2021. Mit ihrem spielbasierten Lehrkonzept schafft es Prof. Majuntke, ein komplexes Thema abwechslungsreich und gut strukturiert zu vermitteln. Auf Basis des „Flipped Classroom“-Prinzips erarbeiten sich die Kursteilnehmenden viele Inhalte, mit Hilfe von verschieden aufbereiteten Materialien, in Eigenregie. Dabei können sie Lerntempo und Schwierigkeitsgrad selbst bestimmen, was in besonderer Weise die Heterogenität der Studierenden adressiert. Zudem würdigt dieser Preis den vielfältigen Einsatz von Methoden und digitalen Tools, die u.a. ein kontinuierliches Feedback gewährleisten, sowie das große Engagement der Dozentin bei der Betreuung ihrer Studierenden.
  • Prof. Dr. Claudia Baldauf für ihre Lehrveranstaltung „Bioanalytik“ aus dem Sommersemester 2021. Durch eine hohe Studierendenbeteiligung und viele aktivierende und abwechslungsreiche Methoden gelingt es Prof. Baldauf ein motivierendes Lernumfeld zu schaffen. Die Basis dafür bilden konkrete Arbeitspakete, die Videos zur Aneignung von fundiertem Fachwissen, formative eTests zur Überprüfung des Wissensstandes und synchrone interaktive Veranstaltungen beinhalten. Mit Online-Präsentationen, die von den Studierenden erarbeitet werden, wird die selbstständige Auseinandersetzung mit dem Lehrthema gefördert. Peer-Feedback regt zum wissenschaftlichen Diskurs an.
  • Prof. Dr. Sophie Kröger für ihre Lehrveranstaltung „Physik“ aus dem Sommersemester 2021. Durch den Einsatz des „Flipped Classroom“-Konzepts gelingt es Prof. Kröger, Studierende mit sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen differenziert zu unterrichten und gezielt zu fördern. Der Preis würdigt ebenso die gelungene Übertragung ihres Konzeptes in die digitale Lehre, z.B. durch kurze Lehrvideos, die Nutzung von STACK und Online-Quizze. Damit beweist sie großes Engagement für die Lehrqualität am Fachbereich. Zudem hat sie durch die Entwicklung einer automatisierten Überprüfung der studentischen Auswertungen von Laborversuchen einen wesentlichen Beitrag für sofortiges und differenziertes Feedback an die Studierenden geleistet.

Einen Sonderpreis erhalten Carolin Swaantje Flege und Jana Strüve (nicht auf dem Bild) für ihre Lehrveranstaltung „Gemeinwohlöko…Was?“ aus dem Sommersemester 2021. Als Teilnehmerin des Projekts „Transform It!“ hat die Studentin Carolin Swaantje Flege gemeinsam mit einer Kommilitonin die Rolle der Lehrenden übernommen, um gesellschaftlich-transformative Themen und konkrete Zukunftskonzepte im Rahmen eines AWE-Kurses zu diskutieren. Der abwechslungsreiche Methodeneinsatz, anregende Diskussionen, Gruppen- und Projektarbeiten sowie anschauliche Praxisbeispiele wurden von vielen Nominierenden besonders lobend erwähnt. Dieser Sonderpreis würdigt das besondere Engagement und Herzblut, mit dem das studentische Team die Lehrveranstaltung vorbereitet und durchgeführt hat.